Rosa Delfine
Rosa Delfine fragt nach dem Anfang, sucht ihn bei Eva im Paradies, einer Mutter und findet ihn vielleicht in einer Packung saurer Erdbeerschnüre. Was, wenn alles anders angefangen hätte? Wenn es nicht mit Adam begonnen hätte? Wenn anstelle des Narrativs des alleinstehenden, gegen alle kämpfenden männlichen Helden eine andere Form der Erzählung tritt? Der Text erforscht unser Verhältnis zu altbekannten Geschichten und dem darin eingeschriebenen Patriarchat, während poetische Bilder und Erzählebenen sich vermischen und dahinfließen wie Zuckermilch.
Jedes Sprechen ist damit immer ein Zitieren, ein Hinweis auf die Zuweisung der Namen durch Adam.
"Rosa Delfine", BELLA triste 61